Hubertussee
Durch die Trasse der neuen L171 ist der Frohnauer Forst unmittelbar betroffen. Der Hubertussee, so prognostizieren Experten, würde verlanden und Frohnau ein traditionelles Ausflugs- und Naherholungsziel verlieren.
Der Hubertussee ist im äußersten Norden Frohnaus, unmittelbar an der Berliner Stadtgrenze gelegen.
1910 im Zusammenhang mit dem Bau der Gartenstadt Frohnau aus einem verlandeten Tümpel geschaffen, wurde der Aushub des Sees zur Verbesserung des Bodens und für Aufschüttungen bei den Ausbauarbeiten Frohnaus verwendet. Als nördlichster See Berlins umfasst er eine Fläche von 1,4 Hektar.
Ursprünglich sollte Frohnau bis zum See reichen, aber der Erste Weltkrieg unterbrach die weitere Siedlungstätigkeit. Heute liegt der idyllische See – über Spazierwege gut erreichbar – im unbewirtschafteten Kiefernwald (der Wald wird nicht aufgeforstet) der alten Bieselheide, unmittelbar an der Grenze zu Bergfelde im Land Brandenburg.
Eigentümer des Sees ist die Fürst-Donnersmarck-Stiftung - die Wasserfläche ist an die "Angelgemeinschaft Hubertussee" verpachtet.
Fotostrecke: Hubertussee - Frohnau
