Endspurt - Einwendungen gegen die L171 neu in Hohen Neuendorf
Die erfolgreiche Sammlung der Widersprüche konnte in den letzten Wochen fortgesetzt werden. Für alle, die die bislang Ihre Einwände gegen die neue Streckenführung der L171 durch Stolpe, Hohen Neuendorf und Bergfelde noch nicht formuliert oder die vorgefertigten Schreiben noch nicht abgegeben haben, wird es nun höchste Zeit!
Die Schreiben müssen bis zum 30. Oktober beim zuständigen Landesbetrieb Straßenwesen in Hoppegarten eingegangen sein!
Mit Max dem Dachs nach Hoppegarten
Eine Delegation der Bürgerinitiative ,,Hertha darf nicht sterben“ wird am 29. Oktober nach Hoppegarten fahren und die eingesammelten Einwendungen übergeben – Max, der Dachs, wird natürlich auch mit dabei sein. Damit möchten wir stellvertretend für alle betroffenen Bürger der Planungskommission ein deutliches Zeichen der Ablehnung dieses Verkehrsprojektes geben.
Die genaue Anzahl der Einwände konnte bislang nicht ermittelt werden, da viele Bürger ihre Briefe und E-Mails direkt nach Hoppegarten geschickt haben. Wir rechnen mit über 2500 – nicht zu vergessen die 5300 Unterschriften, die parallel weiter gesammelt wurden. Hinzu kommen die offiziellen Einwände der Stadt, des Kreises und von Umweltverbänden.
Wir bitten alle, ihre persönlichen und eingesammelten Briefe bis spätestens zum 27. Oktober 2009 gegen 16 Uhr an einer der folgenden Adressen abzugeben:
- Dirk Maretzki in der Schönfließer Straße 18 in Hohen Neuendorf
- Dirk Hartung, Ahornallee 38 in Bergfelde
- Richard Bergmann in der Florian-Geyer Straße 12a, in der Niederheide
- Michael Keck in der Dorfstraße, in Stolpe
- Postfiliale Bergfelde in der Birkenwerder Straße
Oder rufen Sie an, wir holen alles ab: (03303) 21 39 47.
Einwände können auch direkt an folgende Anschrift geschickt werden:
Landesbetrieb Straßenwesen
FB 21 Vorstand Planung
Stichwort: SUP-Beteiligung
Lindenallee 51
15365 Hoppegarten
Oder per per E-Mail mit dem Betreff: SUP-Beteiligung an sup-beteiligung@ls.brandenburg.de.
In der Hoffnung, dass Herr Minister Dellmann zu seinem Wort steht und keine L171 neu gegen den Willen der Region realisiert wird, erwarten wir, dass dieses absurde Verkehrsprojekt ersatzlos aus dem Landesstraßenbedarfsplan gestrichen wird.
Wir bedanken uns bei allen aktiv beteiligten Bürgern für ihre unermüdliche Mitarbeit.
Gleichzeitig möchten wir den benachbarten Bürgerinitiativen gegen Autobahnlärm und ähnlich problematische Verkehrsprojekte in Birkenwerder, Schönfließ und Hennigsdorf unsere Solidarität versichern – wir stehen für den Erfahrungsaustausch jeder Zeit gerne zur Verfügung!
Autor: Stefan Schulz
für die Bürgerinitiative ,,Hertha darf nicht sterben“.
