Hertha darf nicht sterben! Stadtteilübergreifende Bürgerinitiative aus Bergfelde, Borgsdorf, Hohen Neuendorf und Stolpe gegen den Neubau der L171 in Hohen Neuendorf - durch Havel Auen, Stolper Heide und Herthamoor.

Nachrichten - Aktuelles zur L171

Max der Dachs bewirbt sich um den Barbara Zürner Umweltschutzpreis

Von: K.P. am 16. August 2010 Archiv Drucken

Auch in diesem Jahr vergibt der Landkreis Oberhavel wieder den „Barbara Zürner Umweltschutzpreis“. Die mit bis zu 2.000 Euro dotierte Auszeichnung wird für besondere Leistungen im Umwelt- und Naturschutz verliehen.

Klar, dass sich auch Max der Dachs im Namen der Bürgerinitiative "Hertha darf nicht sterben" beworben hat. Erfolgreich hat sich die Bürgerinitiative gegen den Neubau der L 171 zur Wehr gesetzt - und jetzt kämpft Max der Dachs mit vielen neuen, jungen und alten Freunden gegen die geplanten Tank- und Rastanlagen "Briesetal".

Aus beiden Initiativen haben wir nicht nur gelernt, dass politisches Engagement unverzichtbar ist, wollen wir uns die Frage, in welcher Stadt wir leben möchten, nicht von anderen beantworten lassen, sondern auch, dass wir ohne Umweltbewusstsein und aktiven Naturschutz zu fördern, ein lebenswertes Hohen Neuendorf nicht gestalten können. Und Max der Dachs hat als Hohen Neuendorfer Superstar geholfen, dass auch die jüngste Generation Umweltschutz und gemeinsames Engagement attraktiv findet.

Barbara Zürner Umweltschutzpreis

Der Umweltschutzpreis wird seit 1993 durch den Landkreis Oberhavel vergeben. Seit 2002 ist er nach der Umweltschützerin Barbara Zürner benannt.

Barbara Zürner war im Landkreis Oberhavel als engagierte Natur- und Tierschützerin bekannt. Die in Berlin lebende Tierärztin und einstige Abgeordnete des Bezirksparlaments von Mitte wurde 1997 in Velten (Oberhavel) Opfer eines Sexualverbrechens und versuchten Mordes. Sie überlebte den Überfall, lag aber jahrelang im Koma. Im März 2002 starb sie im Alter von 72 Jahren, ohne noch einmal das Bewusstsein wiedererlangt zu haben.

Im vergangenen Jahr ging der erste Preis an den Kremmener Torsten Seeger für sein langjähriges Engagement im und für das Rhinluch. Den zweiten Preis erhielt das Projekt „Produktives Lernen“ der 9. Klasse der Jean-Clermont-Schule in Oranienburg-Sachsenhausen. Die Kita Sonnenschein in Zehdenick errang für ihr Projekt „Natur erleben und erfahren“ den 3. Preis und für ihr ehrenamtliches Engagement im Schmetterlingsschutz erhielt Ingeborg Steinhäuser aus Oranienburg den vierten Preis. Fünf Vereine bzw. Arbeitsgemeinschaften wurden mit Anerkennungsurkunden ausgezeichnet.

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