Hertha darf nicht sterben! Stadtteilübergreifende Bürgerinitiative aus Bergfelde, Borgsdorf, Hohen Neuendorf und Stolpe gegen den Neubau der L171 in Hohen Neuendorf - durch Havel Auen, Stolper Heide und Herthamoor.

Nachrichten - Presse zur L171

Von K.P. am 05. November 2009 4 Kommentare Archiv

Heute war es dann noch soweit - im Deutschlandfunk wurde ein Beitrag über die Bürgerinitiative gegen den Neubau der L171 gebracht.

Wer ihn versäumt hat, muss trotzdem nichts verpassen, denn der für die Reihe Deutschland heute von Peter Kolakowski produzierte Beitrag ist sechs Monate lang nachhörbar.

Die Sendung kann online gehört oder als MP3-Datei heruntergeladen und auf dem eigenen Rechner abgespielt werden.

Und was kann man am Ende des Beitrags hören? Die "Deutschland heute"-Redaktion hätte aus Ministeriumskreisen in Erfahrung gebracht, dass das Brandenburger Infrastrukturministerium definitiv von den Straßenneubauplänen für Hohen Neuendorf ablassen wolle.

Von K.P. am 06. August 2009 keine Kommentare Archiv

800 Bürger waren in der Stadthalle, als der brandenburgische SPD-Minister für Infrastruktur und Raumordnung Reinhold Dellmann seine Konzeption der angedachten Umgehungsstraße in Hohen Neuendorf erläuterte und sich der öffentlichen Kritik stellte.

Die Märkische Allgemeine fasst unter dem Titel Protest gegen neue Trassen der Landesstraße L 171 den Auftritt von Minister Dellmann in der Stadthalle Hohen Neuendorf so zusammen:

Dieses Votum war eindeutig. Die deutliche Mehrheit der rund 800 Hohen Neuendorfer, die am Dienstagabend in der Stadthalle Infrastrukturminister Reinhold Dellmann zugehört und mit Fragen gelöchert haben, wollen keine zusätzlichen Straßen. Keine Ortsumgehung durchs Bergfelder Herthamoor und keinen neuen Autobahnzubringer durch die Stolper Heide nach Hohenschöpping. Infrastrukturminister Reinhold Dellmann zugehört und mit Fragen gelöchert haben, wollen keine zusätzlichen Straßen. Keine Ortsumgehung durchs Bergfelder Herthamoor und keinen neuen Autobahnzubringer durch die Stolper Heide nach Hohenschöpping.

Minister Dellmann, so die Zeitung, knüpfte seine Zusage, die beiden Projekte dem Landtag gar nicht erst per Gesetzentwurf vorzuschlagen, an formale Bedingungen. Die Stadtverordneten müssten zügig ihren Ablehnungsbeschluss präzisieren, denn im Hohen Neuendorfer Flächennutzungsplan sei eine Ortsumgehung schließlich noch festgeschrieben. Außerdem werde vom Ministerium eine Stellungnahme erwartet, ob tatsächlich eine "Nullvariante" gewünscht ist. Und auch "die Region" müsse sich zuerst positionieren.

Lassen Sie's - das ist die Überschrift, unter der auf dem Portal Die-Mark-Online verschiedene Stimmen zum Neubau der Landesstraße 171 zitiert werden, die während des Auftritts von Minister Dellmann in Hohen Neuendorf gesammelt wurden. Dirk Hartung fasst die Position der Bürgerinitiative zusammen:

Die Zahlen stimmen nicht. Sie müssen sich aber nicht die Mühe machen, die Pläne zu überarbeiten. Lassen Sie's! Wir wollen's nicht.

Von K.P. am 15. Juli 2009 keine Kommentare Archiv

Wer zu denen zählt, die den Wochenspiegel Oranienburg zugestellt bekommen, kann in der Zeitung heute einen einen offenen Brief des Ministeriums für Infrastruktur und Raumordnung des Landes Brandenburg (MIR) lesen.

Was sagt das eigentlich über die Pressearbeit des Ministeriums aus?

Aber immerhin:

möchte ich Ihnen versichern, dass das brandenburgische Verkehrsministerium und sein Minister Reinhold Dellmann keine Ortsumgehung gegen den Willen Ihrer Region umsetzen wird

Quelle: Offener Brief des Ministeriums für Infrastruktur und Raumordnung

Von K.P. am 14. Juli 2009 keine Kommentare Archiv

Jetzt übt auch der SPD-Ortsverein Hohen Neuendorf starke Kritik am Verkehrsministerium des Landes wegen der geplanten Ortsumgehungen. Die Planungen seien ministerieller Irrsinn.

Die Märkische Allgemeine bringt einen Artikel, in dem der Vorsitzende Wolfgang Ilte zitiert wird:

Uns ist nicht klar, welche Ziele das Ministerium verfolgt. Die Absichten sind nicht durchschaubar, die Kommunikation ist miserabel.

Quelle: SPD: Absurdes Straßentheater beenden